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Förderung & Beispiele

Gründe und Anreize für die Nachrüstung meines LKW oder Busses

Dänemark
Die dänische Behörde für Verkehrssicherheit und Transport (Danish Road Safety and Transport Agency) hat ein grundlegendes Zulassungsverfahren für Partikelfilter für Fahrzeuge eingerichtet.
Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu erhalten.

Am 11. Juni 2014 kündigte die dänische Umweltministerin Kirsten Brosbøl das Programm "Saubere Luft für die Dänen" an, welches im Herbst 2014 startete. Das Das Massnahmenpacket mit einem Umfang von 149 million Kronen (€19 millionen) und einer Laufzeit über die nächsten drei Jahre zielt auf die Verbesserung der Luftqualität in Dänemark. Aus diesem Umfang sind 74 Millionen Kronen für die Nachrüstung von Bussen in Kopenhagen vorgesehen.

Flandern, Belgien
In Flandern gibt es eine Umweltprämie als finanziellen Anreiz für Unternehmen, die in Flandern umweltfreundliche Investitionen tätigen. Dazu zählen der nachträgliche Einbau von Diesel-Partikelfiltern (DPF) in vorhandene LKW mit Motoren gemäß Euro-Norm I, II oder III. Damit die Umweltprämie gewährt wird, muss der DPF entweder in der Schweizer Liste der VERT-Filter aufgeführt sein oder über eine Typenzulassung als Wall-Flow-DPF (Klasse A) des niederländischen RDW verfügen. Bezuschusst wird der Gesamtbetrag, d. h. Anschaffungskosten des DPF plus Einbaukosten. Für klein- und mittelständische Unternehmen beträgt der Zuschuss maximal 20 % und für Großunternehmen maximal 10 % der zuschussberechtigten Gesamtkosten. Klicken Sie hier, um weitere Informationen des Flämischen Umweltministeriums zu erhalten, oder hier, um Informationen des Föderalen Umweltministeriums abzurufen.

Frankreich
Für die Nachrüstung von Partikelfiltern in Bussen wird ein Zuschuss von 1.300 € gezahlt. Dieser Zuschuss gilt für alle Busse, die zwischen dem 1. Januar 1991 und dem 31. Dezember 2000 in Betrieb genommen wurden, und wird für Filtersysteme gewährt, die von der französischen Umwelt- und Energiebehörde (ADEME) beurteilt wurden.
Klicken Sie hier, um ausführliche Informationen  der französischen Umwelt- und Energiebehörde zu erhalten.

Deutschland
Die Bundesrepublik Deutschland hat eine streckenbezogene LKW-Maut für alle LKW ab zwölf Tonnen Gesamtgewicht eingeführt. Mit der neuen Mauthöheverordnung, die seit 1. Januar 2009 gilt, wird jedes Fahrzeug auf Grund seiner Schadstoffklasse den vier Kategorien A, B oder C und D zugeordnet. Mit den neuen Mautsätzen werden LKW mit moderner Abgastechnik sowie Fahrzeuge, die nachträglich mit einem Diesel-Partikelfilter ausgerüstet worden sind, deutlich weniger zahlen als die Fahrzeuge, die hohe Emissionen verursachen.
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Lombardei, Italien
Die Regione Lombardia in Italien hat 10 Millionen € zur Förderung der Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern in Euro 0- bis Euro 2-konformen gewerblichen Fahrzeuge (N1, N2 und N3) bereitgestellt. Der Höchstbeitrag pro Filter beträgt 3000 €. Das Anreizprogramm wurde am 1. Dezember 2008 auf den Weg gebracht und erlaubt nachgerüsteten Fahrzeugen die Zufahrt in die A1-Zone innerhalb der Umweltzone der Lombardei.
Klicken Sie hier, um weitere Informationen (auf Italienisch) zu erhalten.

Niederlande
Das niederländische Umweltministerium bietet Besitzern von Lastkraftwagen Subventionen für die Nachrüstung der Fahrzeuge mit Diesel-Partikelfiltern.
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Großbritannien
Am 2. Juni 2014 kündigte UK Transport Minister Baroness Kramer an, dass lokalen Behörden weitere  £5 Millionen (€5.8 Millionen) bereitgestellt werden, um Verbesserungen der lokalen Busflotte und anderer Fahrzeuge zu unterstützen.
Dieses Budget ergänzt die £7.3 Millionen, die bereits 2013 aus dem "Clean Bus Technology Fund" an 26 Behörden geflossen sind. Der "Clean Bus Technology Fund" ermöglichte 2013 die Modifikation von über 500 Bussen. Im Jahr 2014 erlaubt der Plan die Beantragung von Geldmitteln zur Verbesserung andere Fahrzeuge, vorausgesetzt diese werden auf lokalen Routen mit schlechter Luftqualität betrieben. Pro Behörde werden maximal  £500.000 bereitgestellt, die für die Nachrüstung der Fahrzeuge oder die Konversion auf saubere Kraftstoffe verwendet werden können.

London, Großbritannien
Seit dem 4. Februar 2008 besteht in Greater London eine Umweltzone für Diesel-LKW  über 3,5 Tonnen, Linien- und Reisebusse, Transporter und Kleinbusse.
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Schottland, Großbritannien
Die schottische Regierung hat ein Subventionsprogramm zur Luftreinhaltung eingeführt, nach dem lokale Behörden Zuschüsse erhalten, wenn sie ihre Dienstfahrzeuge mit Emissionsreduzierungssystemen nachrüsten.
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Schweden
Schweden hat den Prozess zur  Einführung eines nationalen Systems für die Typgenehmigung von Nachrüstung -Systeme für schwere Nutzfahrzeuge gestartet. Umweltzonen für schwere Nutzfahrzeuge gibt es bereits in einigen Städten in Schweden, die den Betrieb in diesen Zonen nur mit neueren Fahrzeugen in Bezug auf die Euro-Emissionsklassen erlauben. Ab dem  1. Januar 2012 dürfen Euro-III-Fahrzeuge nicht mehr in den Umweltzonen betrieben werden.
Die schwedische Agentur für Transport (Transportstyrelsen) war vom Ministerium für Wirtschaft, Energie und Kommunikation gebeten worden, eine nationale Regelung für die Typgenehmigung von Nachrüstungs-Systeme zu entwickeln. Ziel ist es, ein System bis zum  1. Juli 2012 eingerichtet zu haben und die Unterrichtung wurde bereits bei der Europäischen Kommission eingereicht. Bis zum förmlichen Inkrafttreten wird von der  schwedische Agentur für Transport ein System mit Ausnahmeregelung eingeführt, was bedeutet, dass Nachrüstkonzepte zur Erfüllung der Standards (technische und administrative) bis 1. Juli 2012 angenommen werden.
Sechs Kriterien müssen für die Genehmigung der Nachrüstsysteme  erfüllt sein:
- Mindestreduktionsraten:
....................................NOx       ..PM         .HC          CO
Euro II Basis-Fahrzeug    75%        95%        70%        70%
Euro III Basis-Fahrzeug ..70%        90%        50%        50%
- Ein formeller Antrag auf Genehmigung muss bei der schwedischen Agentur für Transport eingereicht werden.
- System zur Fehlererkennung (OBD) muss im Nachrüstsatz enthalten sein.
- Der Lieferant hat ein Qualitätssicherungssystem darzustellen.
- 5 Jahre Lebensdauer sind für die Systeme erforderlich.  Die Anbieter von Systemen übernehmen die Verantwortung und die Garantie für die Einhaltung der Emissionen vom Hersteller des Motors.
- Nach der Installation des Nachrüstsatzes, muss das Fahrzeug eine Registrierungsinspektion durchlaufen. Die Information zur Typenbezeichnung des Nachrüstsatzes wird in die Zulassungsunterlagen des Fahrzeugs aufgenommen.
Klicken Sie hier für weitere Details zur Mitteilung der schwedischen Transport Agency an die Europäische Kommission.

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